ZDF/ARTE

Mothers of Kherson

Fotos: ©Krzysztof Bieliński

Seit Beginn des Ukrainekriegs wurden mehr als 20.000 Kinder systematisch nach Russland entführt. Eine Gruppe mutiger Frauen, riskiert ihr Leben, um ihre Kinder zurückzuholen. Auf ihrem Weg zu den russisch geführten „Sommercamps“ auf der Krim, in denen die Kinder festgehalten werden, legen die Mütter und Großmütter eine fast 5.000 Kilometer lange Reise durch Polen, Belarus und Russland zurück.

Die Oper „Mothers of Kherson“ erzählt diese auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte. Etliche Interviews mit den real betroffenen Frauen und zurückgekehrten Kindern und Jugendlichen bildeten die Grundlage für den Operntext von George Brant, mit Musik von dem ukrainischen Komponisten Maxim Kolomiiets.

Fesselnd und berührend inszeniert, macht „Mothers of Kherson“ erneut auf das Schicksal derer aufmerksam, die in der Ukraine tagtäglich dem Krieg ausgesetzt sind.

Die Aufzeichnung der Welturaufführung vom 16.10.2026 aus dem Teatr Wielki in Warschau gibt es für begrenzte Zeit in der ARTE Mediathek zu sehen. 

Erstausstrahlung auf ARTE: 24. Oktober 2026

Mothers of Kherson:
Musik: Maxim Kolomiiets
Libretto: George Brant
Regie: Barbara Wysocka
Dirigentin: Keri-Lynn Wilson

Eine Koproduktion der Metropolitan Opera und Teatr Wileki – Polish National Opera

Aufzeichnung der Oper:
Regie: Andreas Morell
Kamera: Henning Brümmer
Ton: Alaksandr Porakh
Schnitt: Oswaldo Montúfar Vásquez
Postproduktion: ifbbw

Eine Produktion der 3B-Produktion im Auftrag von ARTE

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Maria Willer

Ist Musikjournalistin und hat seit 2003 bis zur Gründung der „3B-Produktion GmbH“ als Redakteurin und Moderatorin bei Klassik Radio gearbeitet. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit hat sie im Jahr 2010 den Musikkindergarten Hamburg gegründet. Vor ihrer Radiozeit, absolvierte sie ihr Volontariat als Print-Journalistin. Damit spannt sich der mediale Bogen vom Leser über den Hörer bis zum Zuschauer – denn wichtig ist gleich welches Medium, dass die Geschichten bei den Menschen ankommen.

Bernhard von Hülsen

Hat vor Gründung der „3B-Produktion GmbH“ ein knappes Jahrzehnt für die „AVE Gesellschaft für Fernsehproduktion“ Magazine, Talks, Dokumentationen, Reportagen und zunehmend junge Formate produziert. Vor seiner Produzentenlaufbahn promovierte er als Kollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu deutsch-französischem Kulturtransfer und volontierte am Deutschen Historischen Museum. Er ist stark in der Musikszene verankert und hat hier über Jahre Akzente gesetzt.