ZDF/ARTE

Mothers of Kherson – Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper

Foto: © Save Ukraine

Seit Beginn des Ukrainekriegs wurden mehr als 20.000 Kinder systematisch nach Russland entführt. Eine neue Oper mit dem Titel „Mothers of Kherson“ nimmt dieses Kriegsverbrechen als Basis ihrer Erzählung. Doch hinter der kunstvollen Inszenierung stecken echten Menschen und deren Geschichten.

So zum Beispiel die von Yuliia Radzevilova: Sie schickte ihren Sohn, um ihn vor den ständigen russischen Angriffen zu schützen, aus ihrer Heimat Cherson in ein „Sommercamp“ auf der Krim, aus dem dieser für Monate nicht zurückkam. Als ihr klarwurde, dass er festgehalten wurde, begab sie sich auf eine gefährliche Reise, um ihn zurückzuholen.

„Die Mütter von Cherson – Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper“ beschäftigt sich mit diesen Geschichten. Aber auch mit denen der Menschen, die diese Oper möglich machten wie der im Exil lebende Komponist Sängerin Maxim Kolomiiets, die in Kyjiw lebenden Sasha Andrusyk, die für das Libretto der Oper etliche Interviews mit betroffenen Müttern führte oder die Sängerin Mariia Udovenko, die ihre Familie nach Polen in Sicherheit bringen musste.

Die Dokumentation begleitet den Entstehungsprozess der Oper und zeigt, wie wichtig Kunst in den schwersten Zeiten sein kann.

Erstausstrahlung auf ARTE: 24. Oktober 2026

Buch und Regie: Jobst Knigge
Kamera: Filip Drozdz, Serhii Kirkizh, Jean Schablin, Gosia Szyłak
Ton: Anna Rok, Felix Schlag
Tonmischung: Julius Hofstädter
Schnitt: Jakob Kastner
Redaktion: Tobias Cassau (ZDF)

Musik: Hush Hush

Eine Produktion der 3B-Produktion im Auftrag von ARTE

Weitere Projekte

Mothers of Kherson – Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper

ZDF/ARTE

Mothers of Kherson

ZDF/ARTE

Babylon Prag

ZDF/ ČT/ ORF/ 3B

Endspiele – Die Musik Ungarns zwischen Repression und Aufbruch

SWR/ARTE

The Most Mysterious Song on the Internet

ARD Kultur/NDR

Rilke – Du musst dein Leben ändern

ZDF/Arte/SRF

Mothers of Kherson – Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper

ZDF/ARTE

Babylon Prag

ZDF/ ČT/ ORF/ 3B

Sophie Dervaux und das Fagott

NDR/Arte

Endspiele – Die Musik Ungarns zwischen Repression und Aufbruch

SWR/ARTE

Der Jahrhundertwinter 1929 – Europa im Ausnahmezustand

Ivry Gitlis – Von der Kunst (k)ein Geiger zu sein

Les Films d’Ici/Exocet Films/INA/WDR/3B

Mothers of Kherson

ZDF/ARTE

Maksym Shadko spielt Lyatoshynskys Klavierkonzert

ZDF/Arte

Hayato Sumino spielt Rachmaninows 2. Klavierkonzert

ZDF/Arte

Abel Selaocoe beim Rheingau Musik Festival 2025

ZDF/Arte

Joana Mallwitz dirigiert Ravel, Beethoven, Meredith und Dessner

Konzerthaus Berlin

Renaud Capuçon und Julia Hagen mit den Bamberger Symphonikern

ZDF/Arte

Sounds of Religion

ZDF/ARTE/ORF

Schrecklich schöne Bausünden

NDR/Arte

1923 – Musik im Aufbruch

BR/ARD-KLASSIK

Von der Fabrik zur Kunst – Das Muzeum Sztuki in Łódź

NDR/Arte

Von der Fabrik zur Kunst – Das MACS in Grand-Hornu

NDR/Arte

Paint it all!

Berlinische Galerie

No more posts to show

Josef Kaiser – Bauen für die DDR // Kinotrailer

Berlinische Galerie

Die Karl-Marx-Allee. Josef Kaisers ikonische Bauten

Berlinische Galerie

Summer in the city – Konzerthausorchester Berlin

Konzerthaus Berlin

Elisabeth Leonskaja – mit der Musik sich selbst geben

Konzerthaus Berlin

Konzerthaus Berlin – Sleigh Ride – Xmas 2023

Konzerthaus Berlin

Suddenly Wonderful – Die Zukunft des ICC

Berlinische Galerie

Maria Willer

Ist Musikjournalistin und hat seit 2003 bis zur Gründung der „3B-Produktion GmbH“ als Redakteurin und Moderatorin bei Klassik Radio gearbeitet. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit hat sie im Jahr 2010 den Musikkindergarten Hamburg gegründet. Vor ihrer Radiozeit, absolvierte sie ihr Volontariat als Print-Journalistin. Damit spannt sich der mediale Bogen vom Leser über den Hörer bis zum Zuschauer – denn wichtig ist gleich welches Medium, dass die Geschichten bei den Menschen ankommen.

Bernhard von Hülsen

Hat vor Gründung der „3B-Produktion GmbH“ ein knappes Jahrzehnt für die „AVE Gesellschaft für Fernsehproduktion“ Magazine, Talks, Dokumentationen, Reportagen und zunehmend junge Formate produziert. Vor seiner Produzentenlaufbahn promovierte er als Kollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu deutsch-französischem Kulturtransfer und volontierte am Deutschen Historischen Museum. Er ist stark in der Musikszene verankert und hat hier über Jahre Akzente gesetzt.